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Schneller Überblick über das Forschungsprojekt

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Workshop zum Beitrag von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln zum PCF



Herbstworkshop mit 26 Teilnehmern in Darmstadt (Foto: L. Nuphaus)

Klimarelevanz landwirtschaftlicher Produktion beleuchtet

15.11.2012

Eine kurze Zusammenfassung des Herbstworkshops 2012 zum Beitrag von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln zum PCF finden Sie hier.






Presseartikel der FH Bingen zu Projektbeginn

Carbon Footprint hilft Unternehmen und Klimaschutz

Forschungsprojekt der Transferstelle und Fachhochschule Bingen läuft an

Ein neues Forschungsprojekt des Instituts IESAR der Fachhochschule und der Transferstelle Bingen befasst sich mit der Frage, ob der Product Carbon Footprint Vorteile für kleine und mitteständische Unternehmen (KMU) bringen kann. Bei einem Projektworkshop in Darmstadt wurden Mitte November die Rahmenbedingungen des Vorhabens zur Diskussion gestellt.

„Dabei zeigte sich, dass es für Unternehmen besonders im internationalen Wettbewerb immer wichtiger wird, sich zu Fragen von Umwelt- und Klimaschutz zu positionieren. Sie können dadurch ihr Image aufbessern und durch die Offenlegung und Nutzung von Einsparpotentialen Wettbewerbsvorteile erzielen“, erläutert Prof. Dr. Gerhard Roller. „Ein zunehmend verbreitetes Maß für die ökologische Bewertung von Produkten und Dienstleistungen ist der ‚ProductCarbonFootprint (PCF)’. Dieser Kohlendioxid-Fußabdruck ist eine Angabe der Menge an Treibhausgasen, die im Lebenszyklus eines Produktes freigesetzt wird“.

Der PCF kann ein geeignetes Instrument darstellen, um die Klimawirksamkeit von Waren und Dienstleistungen zu ermitteln, zu beurteilen und zu kommunizieren. „Gleichzeitig erlaubt er es, Energieeinsparpotentiale bei Herstellung und Vertrieb aufzudecken“, so Prof. Roller.

Ziel des Vorhabens ist es, die Praxistauglichkeit des Kohlendioxid-Fußabdrucks zu testen und dabei herauszufinden, ob und inwieweit dieses Konzept für KMU tauglich ist. Zudem wird untersucht, wie und mit welchem Erfolg sich die Ergebnisse in Richtung der Kunden kommunizieren lassen. Dabei ist auch die Struktur der Informationsvermittlung entlang der Wertschöpfungskette von Interesse.

Während in England und Frankreich schon weitergehende Erfahrungen mit dem Footprint bei Unternehmen vorliegen, haben deutsche mittelständische Unternehmen bislang nur geringe Erfahrungen zur Anwendbarkeit des CO2-Fußabdrucks. „Wir wollen nun gemeinsam mit regionalen Partnern aus den Bereichen Weinbau und Getränketechnologie die Erstellung von Footprints anhand von Fallbeispielen in den Unternehmen näher untersuchen“, sagt Prof. Roller. Mit dem Vergleich der Erfahrungen über verschiedene Unternehmensgrößen, Produktarten und Branchen hinweg werden Erkenntnisse erarbeitet, die für die Bewertung der Praxistauglichkeit des Konzepts bedeutend sind.

Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Forschung und Bildung gefördert. Die Fachhochschule Bingen und die Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung Bingen führen die Untersuchungen gemeinsam mit den Hochschulen Darmstadt und Pforzheim durch.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Gerhard Roller, FH Bingen, Tel. 06721 919 337, iesar (at) fh-bingen.de

Dipl. Ing. (FH) Joachim Walter, Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung,  Tel, 06721 / 98 424 – 10, walter(at) tsb-energie.de

 
 
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